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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) schafft erstmals gemeinsame Standards für fachschulische Ausbildungen im diakonisch-gemeindepädagogischen Dienst. Mit dem neuen EKD-Text 137.2 wird eine wichtige Grundlage für die bundesweite Anerkennung entsprechender Ausbildungswege gelegt.
Bislang haben sich die fachschulischen Ausbildungswege an den verschiedenen Standorten in Deutschland sehr unterschiedlich entwickelt. Abschlüsse waren deshalb zwischen den Gliedkirchen der EKD häufig nur eingeschränkt vergleichbar und nicht ohne Weiteres gegenseitig anerkennungsfähig.
„Die neuen Standards ermöglichen es, die Vielfalt gewachsener Ausbildungsprofile mit einer größeren Vergleichbarkeit und Mobilität im Raum der EKD zu verbinden. Absolventinnen und Absolventen fachschulischer Ausbildungsgänge erhalten dadurch bessere Möglichkeiten, ihren Beruf auch über die Grenzen der eigenen Landeskirche hinaus auszuüben“, sagt die Leiterin der Bildungsabteilung der EKD, Birgit Sendler-Koschel.
Die Standards orientieren sich an den Kompetenzbereichen Bilden, Unterstützen und Verkündigen. Hinzu kommen theologische Grundlagen, die Verbindung von Theorie und Praxis sowie verbindliche Vorgaben zur Prävention und zum Umgang mit sexualisierter Gewalt.
Eine künftig online verfügbare Übersicht zeigt, welche Ausbildungsgänge die gemeinsamen Standards erfüllen. Sie bietet Ausbildungsinteressierten, Einrichtungen und Anstellungsträgern verlässliche Orientierung.
Der EKD-Text 137.2 ist abrufbar unter https://www.ekd.de/gemeinsame-standards-2 .
Am Philippus-Institut für berufsbegleitende Studien haben wir erste Schritte zur Umsetzung der EKD - Impulse unternommen. Mit Beginn des neuen Gemeindepädagogischen Kurses, GPA 2026-2029, wurde die Zuordnung der Module in die Kompetenzbereiche vorgenommen und verschiedene Reflexions-Instrumente, wie die Kollegiale Fallberatung und Einzel-Reflexionsgespräche verbindlich geregelt. Es folgen weitere Schritte, um perspektivisch das EKD-Basis-Mandat zu erreichen und unseren langjährig gewachsenen Kompetenzbereich „Bilden“ weiter zu stärken.
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